Foto Mario WWDC

Apple

Seit 1994 habe ich mit Macs zu tun. Damals machte ich eine Umschulung zum DTP-Operator. Seitdem hat mich das Thema nicht mehr los gelassen. Für mich ist der Mac nicht nur ein Computer, ein Arbeitsmittel, sondern so viel mehr. Von Anfang an hat mich auch das Design und die Philosophie der Firma Apple fasziniert, weswegen ich mich bis heute eingehend damit beschäftige.

Apple hat keine Kunden,

Apple hat Fans.


Dass es sich bei Apple um keine »normale« Computerfirma handelt, ist wohl bekannt. Aber solch einen Ruf erringt man sich nur, wenn die Kunden überzeugt werden … und Apple hat größtenteils überzeugte Kunden. Meistens sogar Fans!

Welcher WINDOWS oder ANDROID-User würde sich Fotos von seinem Computer oder Gadgets ins Wohnzimmer hängen oder bei jeder neuen Produktankündigung den Abend vor dem Computer verbringen und einen Livestream verfolgen. Wer außer Apple-Jüngern setzt sich tagelang auf die Straße, um als einer der Ersten eines der neuen, begehrten Produkte in die Finger zu bekommen. Welche andere Firma kann so viele loyale User-Groups vorweisen, die jeder neuen Keynote entgegen sehnen? Da gibt es nicht viele …

Apple hat seine Jünger,  Fans, iBrother, Mac-User… diese kleine verschworene Gemeinde, die ständig beweist, dass sie anders ist. Die von ihrem Mac wie von einem Freund redet und sich mit Stolz ihren Apfel aufs Auto kleben.

Apple, eine Firma um die sich Mythen und Gerüchte ranken, die oft verkannt wurde, Ihrer Zeit oft voraus war … manchmal aber auch ein bisschen zu weit. Eine Firma die mehr Fans als Kunden hat und die mit dem iPod seinerzeit auch die PC-Welt eroberte.

Seit der Wohnzimmer-Gründung 1977 hat sich natürlich einiges getan. Steve Jobs, der exzentrische Visionär und Kopf der Firma, hielt das Ruder seit seiner Rückkehr im Jahre 1997 fest in der Hand. Steven »Woz« Wozniak – ohne dessen revolutionäre Entwicklung des Apple I und Apple ][ es Apple nie gegeben hätte – hat Apple schon lange verlassen und entwickelt heute neue Technologien.

Apple war die erste Firma, die einen Computer mit grafischer Benutzeroberfläche auf den Markt brachte. Die Idee kaufte man sich im Xerox Parc und entwickelte sie zur Serienreife weiter. Der Mac revolutionierte 1984 die Computerbranche und hatte in WINDOWS bald einen Nachahmer gefunden. Leider verstand man es damals nicht seinen technologischen Vorsprung auszunutzen. Einige weitere Fehlentscheidungen in den 80er und 90er Jahren trugen dazu bei, das Apple heute – zumindest auf dem Computermarkt – immer noch ein Nischendasein fristet.

Markenzeichen der Firma ist stylische Hardware, die sich durch innovatives und schickes Design auszeichnet und mit Software bestückt ist, die sich einfach wie keine Zweite bedienen lässt. Alles zusammen ist perfekt aufeinander abgestimmt und macht den Mac deshalb so besonders und zum optimalen Arbeitsgerät.

In den letzten Jahren hat sich Apple gewandelt und neue Märkte erobert. Sie haben nichts neu erfunden, aber die üblichen Konzepte über Bord geworfen und die Menschen zum "anders Denken" ermuntert … oder auch gezwungen. 2001 kam der iPod, 2007 das iPhone, 2010 das iPad, 2015 die Apple Watch, 2016 die AirPods und 2020 der M1.

Gerade mit dem SoC (System-on-a-Chip) Apple Silicon hat Apple mal wieder gezeigt, dass Sie die IT-Branche immer wieder überraschen können. Klar wusste man, dass Apple versucht die iPhone-Chips auch für den Mac anzupassen, aber hätte jemand mit so einer krassen Performance gerechnet? Die Konkurrenz war auf jeden Fall geschockt, weil Apple es schon mit dem Einstiegs-Prozessor M1 geschafft hatte den größten Teil der vorhandenen Intel- und AMD-Chips abzuhängen – und dabei gleichzeitig auch noch sehr viel Energie-effizienter zu sein.


Vom David zum Goliath.

 

Man kann nicht übersehen, dass aus dem kleinen David ein Goliath geworden ist. Apple hat an Wert zugelegt und dabei selbst Google, Facebook und Microsoft hinter sich gelassen. Das lässt sich irgendwie schwer mit der kleinen Revoluzzer-Firma von damals vereinbaren.

Auch das Apple in manchen Bereichen etablierte Standards konsequent ignoriert, macht es dem Anwender nicht immer einfach. Da fragt man sich dann doch: Warum? Weil diese Standards schlecht sind oder einfach, weil Steve Jobs sie nicht mochte? Und ist dieses Apple Produkt dann Benutzer-freundlich oder Apple-freundlich. Oder ist Apple mal wieder seiner Zeit voraus und wir haben es es einfach noch nicht verstanden?

Nichtsdestotrotz ist das was Apple macht doch deutlich besser als das Meiste andere auf dem Markt. Und ich bin wirklich überzeugter Fan! Keine andere Firma erschafft so durchdachte Produkte und achtet so auf die Details. Wie gesagt, »Design ist nicht nur, wie etwas aussieht. Design ist auch, wie etwas funktioniert.«

Eine Aufreihung aller iMac Modelle seit 1998

Apple User Group Macintisch

 

Da ich wie gesagt ein großer Apple Fan bin, hatte ich sogar das Vergnügen mit meinen zwei Freunden Stefan und Günter eine eigene Apple User Group zu gründen.

 

Günter hatte die Idee und hat dem »Macintisch« auch seinen Namen gegeben. Wir trafen uns das erste Mal am 9. Januar 2001, anlässlich der in San Francisco statt findenden »Macworld« und der  Keynote von Steve Jobs, die wir per Live-Stream über das Internet verfolgten. Damals wurde das PowerBook G4 Titanium vorgestellt. Bis 2017 war ich der Vorstandsvorsitzende, aber seit meine Kinder da sind, liegen die Prioritäten etwas anders.


Mittlerweile ist der Macintisch eine feste Institution in Würzburg, veranstalten monatliche Treffen und kostenlose Mac-Kurse, Wochenenden und vieles mehr.

 

Zu uns kann jeder kommen, der einfach ein bisschen Interesse am Mac hat, ob er nun Einsteiger, Umsteiger oder Profi ist - egal! Wir quatschen über Neuigkeiten, helfen Neulingen sich am Mac zurecht zu finden und beantworten aufkommende Fragen. Jeder ist willkommen.




Downloads


Als Fan hat es mir schon immer Spaß gemacht eigene Apple-Poster zu erstellen. Ein paar davon gibt es hier zum Download.

R.I.P. »iPod«

Am 10. Mai 2022 wurde der iPod offiziell von Apple mit den Worten »Die Musik lebt weiter« eingestellt. Ein wichtiger Bestandteil des Apple-Aufstiegs Anfang der 2000er Jahre ist damit Geschichte.


Der erste iPod wurde am 23. Oktober 2001 der Öffentlichkeit präsentiert. Damals hatte die Gerüchteküche noch keine Ahnung. Ich erinnere mich genau, als damals mein Freund Günter im Auftrag der noch jungen neuen Mac-Zeitschrift »MacLife« nach München zur Weltpremiere geschickt wurde. »Ruf mich sofort an!«, gab ich ihm mit auf den Weg. Ich war so gespannt! Welchen neuen Mac würde Apple wohl präsentieren? Dann kam der Anruf und die Ernüchterung: »Apple hat einen MP3-Player präsentiert. Heißt iPod.« Ich konnte meine Enttäuschung nicht verbergen … »Echt? Einen MP3-Player? Was wollen die denn damit?« Tja, so kann man sich irren! Wer hätte damals gedacht, dass der iPod so einschlagen würde und die Verkäufe der Macs in den Schatten stellen würde?


Mit den iPods im Zusammenspiel mit iTunes eroberte Apple seinerzeit die WIN-Welt. Wer erinnert sich nicht an die bunten Poster mit den schwarze Schattenfiguren und ihren weißen Kopfhörern. Eine Zeitlang war es sehr hipp weiße Ohrstöpsel zu tragen …


Der iPod ebnete den Weg für iPhone und iPad, von denen er schließlich ins Abseits gedrängt wurde. Anlässlich dieses Ereignisses habe ich ein Poster entworfen, dass noch einmal einen Rückblick auf über 20 Jahre iPod gibt.

»45 Jahre Apple« Poster in DIN A0

Hier nun das ultimative Poster zu »45 Jahre Apple«. Es ist mein bisher mit Abstand aufwendigstes Poster mit über 300 Produkten. Wie immer stelle ich es kostenfrei zur Verfügung.

»45 Jahre Apple« Poster

Anlässlich des 45. Geburtstags von Apple habe ich mal wieder ein Poster zusammen gestellt. Wie immer stelle ich es kostenfrei zur Verfügung.

»20 Jahre macOS« Poster

Anlässlich des 20. Geburtstags von Apples Betriebssystem macOS habe ich ein Poster zusammen gestellt. Auch dieses steht kostenfrei als Download zur Verfügung.

»20 Jahre iMac« Poster

Anlässlich des 20. Geburtstags des Kultrechners iMac habe ich sogar zwei Poster zusammen gestellt. Hier kostenfrei zum Download.

© 2022 MacMann

Diese Website verwendet Cookies. Bitte lesen Sie unsere Datenschutzerklärung für Details.

OK